Hiddensee:
hier nur ein ganz kleiner Hinweis zu Hiddensee, es wird demnächst noch ausführlicher darüber berichtet.
Die langgezogene Insel zwischen dem Nordwesten der Insel Rügen und dem Festland nördlich von Stralsund gelegen ist nur per Fähre zu erreichen und komplett vom Autoverkehr freigehalten. Man läuft, fährt Rad oder läßt sich vom Pferdewagen über die Insel kutschieren.
Die Orte Kloster, Vitte und Neuendorf (von Nord nach Süd) werden mehrmals täglich von der Fähre besucht. Nimmt man sich ein Bootstaxi ist man nicht auf die Fahrzeiten angewiesen.
Den Ort Grieben sollte man nicht vergessen, er ist nicht so bekannt, da er keine Fährverbindung hat.
Im Norden auf der Anhöhe steht der höchstgelegene Leuchtturm mit einer Höhe von 72m und im Süden vor dem Naturschutzgebiet Gellerhaken findet man ebenfalls einen Leuchtturm.
Kennt man die weltbekannte Potsdamer Orgelbaufirma Schuke, so sollte man in die einzige Kirche von Hiddensee in Kloster gehen, um eine Ihrer Orgeln zu bewundern.
Der Nobelpreisträger und berühmte Schriftsteller Gerhard Hauptmann hat viele Stunden seines Lebens auf der Insel verbracht. Deshalb hat man in seinem ehemaligen Haus seit 1956 ein Museum eingerichtet und es so originalgetreu wie möglich belassen.
Ein Tagesausflug von Rügen ist lohnenswert oder man macht gleich hier Urlaub.
Geschichte / Geologisch gesehen:
Die 18 km lange und an der schmalsten Stelle nur noch 150m breite Insel liegt im Nordwesten vor Rügen.
Sie ist ähnlich einem Schutzwall vor der Sturmflut. Im nördlichen Teil ist es ein Hochland mit Steilküste bis zu 72m Höhe, der sogenannte Dornbusch. Von dort fällt es schnell ab, die restliche Insel ist fast nur Flachland und wird durch Stürme oft mehr und mehr weggespült.
Der Ort Kloster erhielt seinen Namen von einem 1297 errichteten Zisterzienser Kloster.
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